Was vor dem Urlaub erledigt werden muss - 01

 

urlaub_sicherheit_smartseeDer Urlaub ist für viele die schönste Zeit im Jahr. Die Vorfreude ist groß, denn endlich kann der Alltagsstress einmal vergessen werden und Sonne, Meer oder die Berge und jede Menge Freizeit so richtig genossen werden. Doch Urlaubszeit ist auch Einbruchzeit. Einbrecher und Polizei haben Hochsaison und für denjenigen, den es trifft, ist die schöne Urlaubserholung schnell dahin. Meist sitzt der Schock tief und der Schaden ist hoch, wenn Einbrecher die Wohnung durchwühlen und Wertgegenstände und geliebte Dinge unwiderruflich weg sind. Sicherheitsmaßnahmen, mit denen Einbrüche wirkungsvoll verhindert werden können, sind daher für jeden ein Thema, das insbesondere vor dem Urlaub wichtig ist. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen nur die Bewohner in exponierten Lagen und mit großen Einfamilienhäusern sich Gedanken um einen guten Einbruchschutz machen müssen, denn Wohnungen im Mehrfamilienhäusern sind inzwischen genauso beliebte Ziele für Einbrecher, wie Einfamilienhäuser in  guter Wohnlage. Polizeistatistiken besagen, dass in Deutschland alle drei Minuten eine Wohnung oder ein Haus aufgebrochen wird. Viele dieser Einbrüche könnten mit einfachen Mitteln und der nötigen Umsicht verhindert werden. Doch die Einbruchssicherung ist nicht das einzige Thema, mit dem sich Urlauber rechtzeitig befassen sollten.

 

Alarmanlagen, Fenster und Türen sichern

 

urlaub_sicherheit_smartsee2Ein wirksamer Einbruchschutz beginnt mit einfachen Verhaltensregeln und endet mit umsichtigen Vorsorgemaßnahmen. Alarmanlagen sind grundsätzlich ein wirkungsvolle Schutz gegen Einbrecher und sonstige Gefahren. Statistiken belegen, dass sich dreiviertel aller potentiellen Einbrecher von einer Alarmanlage abschrecken lassen. Alarmanlagen können zwar nicht direkt einen Einbruch verhindern, doch sie erhöhen für den Einbrecher das Risiko entdeckt zu werden ganz erheblich. Funkalarmanlagen verfügen über die neueste Technik und sind sogar zum Selbsteinbau erhältlich. Mit einer entsprechenden Konfigurationssoftware können die Anlagen einfach programmiert werden und bieten inzwischen sogar mit einer passenden App für iPhone oder Android-Smartphones den schnellen Zugriff von überallher.

 

Es ist erwiesen, dass die meisten aller Einbrüche über die Wohnungstür oder ungenügend gesicherte Fenster, Fenstertüren und Kellertüren erfolgen. In Neubauten können einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff direkt eingebaut werden. Doch lassen sich viele Türen und Fenster auch nachträglich nach dieser Norm nachrüsten. Bei einbruchhemmenden Türen sorgt nicht nur ein Sicherheitsschloss für die notwendige Sicherheit. Auch Türblatt, Zarge und Beschläge sind entsprechend massiv und einbruchsicher gestaltet. Ist eine Nachrüstung von Türen und Fenster nicht möglich – dies ist insbesondere bei Mietwohnung häufig schwierig oder nicht gestattet – sind mechanische Sicherungen eine gute Lösung. Sie sorgen dafür, dass Einbrecher wesentlich mehr Zeit benötigen, um eine Tür oder ein Fenster zu öffnen und dabei auch noch Lärm verursachen.

 

Fenster und Türen sollten grundsätzlich beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses geschlossen werden. Auch bei einer kurzen Abwesenheit sind verschlossene Türen und Fenster schon ein erster Schritt zur Einbruchsicherung. Während eines Urlaubs ist es also umso wichtiger darauf zu achten. Ein gekipptes Fenster, oder eine Tür, die nicht verschlossen und stattdessen nur zugezogen wurde, ist eine Einladung für Diebe und Einbrecher, denn ein solches Fenster oder eine solche Tür wird von Profis innerhalb weniger Sekunden geöffnet, ohne dabei Lärm zu machen. Dabei dürfen insbesondere Fenster und Türen auf der Rückseite des Hauses nicht vergessen werden. Einbrecher suchen immer nach dem schnellsten und unauffälligsten Weg, um in ein Haus eindringen zu können. Sie suchen daher bewusst nach nicht einsehbaren Stellen. Terrassentüren, Kellertüren und Fenster zum Garten sind zumeist bevorzugte Einstiegsstellen. Auch wer in einer der oberen Etagen eines Mehrfamilienhauses wohnt, ist vor Einbrechern, die über die Rückseite des Hauses kommen, nicht unbedingt geschützt. Häufig sind Balkone und Fassaden leicht zu erklimmen und schrecken professionelle Einbrecher daher nicht ab.