Technische Lösungen können in Sachen Einbruchschutz viel erreichen!


Offenbar gibt es nach wie vor Zeiten, zu denen Einbrecher besonders aktiv sind. Hier müssen die Wintermonate mit ihrer früh einsetzenden Dämmerung, aber auch die Feriensaison genannt werden ...


Da die Aufklärungsquote, wie auch die Politik unlängst einräumen musste, nach wie vor nicht zufriedenstellen vermag, stellen Alarmanlagen und Eigeninitiative in Sachen Einbruchschutz nach wie vor die Prophylaxe der Wahl dar:

Hausbesitzer, aber auch Ganoven rüsten auf!
So gibt es längst kleine, fahrbare Mini-Roboter, die sich via Smartphone steuern lassen und während einer Abwesenheit der Hausbewohner durch die Gänge und Zimmer patrouillieren. Die sind sogar mit einer Kamera ausgerüstet und können, zumindest theoretisch, den Langfinger auf einem Foto „verewigen“. Allerdings steht zu befürchten, dass der so Ertappte den Miniaturwächter entweder zerstört oder kurzerhand mitnimmt. Denn dessen Fahrgeräusche entpuppten sich in einem Fernsehtest mit Statisten als derart penetrant, dass echte Einbrecher den „Robo-Cop“ lange vor (s) einem Beweisfoto entdeckt hätten.


Auf der anderen Seite wissen Polizei und Sicherheitsexperten, dass auch die Ganoven schon lange technisch aufrüsten: Denn Einbrecher und Banden spionieren ihre späteren Tatorte zunehmend mit Drohnen aus.
Kein Wunder also, dass diese allseits verfügbaren Flugobjekte längst auch die Behörden alarmiert haben. Schließlich häufen sich auch die Beinahe-Zusammenstöße mit Flugzeugen oder gab und gibt es Fälle, in denen Drogen und andere verbotene Gegenstände mittels Drohnen über die Gefängnismauern bis vor die Fenster der Insassen transportiert wurden.


Politik will handeln!
Zum Glück verraten sich aber auch Drohnen oftmals durch ihre verdächtigen Flug- bzw. Propeller-Geräusche. Dennoch fordern einige Experten und Politiker bereits einen Drohnen-Führerschein oder Eignungstest, womöglich im Sinne eines polizeilichen Führungszeugnisses. Denn Drohnen sind kein Spielzeug, glaubt  auch n-tv.
Schließlich ist auch die Verletzungsgefahr bei Drohnen-Abstürzen oder Navigationsfehlern beträchtlich. So sind auch schon Models von Drohnen, die besonders spektakuläre Aufnahmen schießen sollten, verletzt worden.
Doch zurück zum Thema Einbruch.


Vom Gadget bis zur Alarmanlage:
 sicherheit_smartseeNeben verschiedenen Gadgets in Sachen Einbruchschutz sollte hier vor allem an Alarmanalgen gedacht werden.
Längst ein Muss stellt zudem die mechanische Fenstersicherung dar. Dabei werden die Beschläge mit so genannten Pilzzapfen, die für jedes halbwegs neue Fenstermodell verfügbar sind, nachgerüstet. Bei den Alarmanalgen gibt es dann sehr unterschiedliche Lösungen - angefangen bei der reinen Innenraumüberwachung bis hin zu Systemen, die im wahrten Wortsinn viel Lärm machen und damit Alarm schlagen.
Dabei dient die reine Überwachung der Räume jedoch vor allem dem Gemüt ihrer Bewohner. Denn oftmals sind die Einbrecher im Fall der Fälle auf und davon, bis der in der Ferne weilende Besitzer die Einsatzkräfte alarmiert hat. Auch die kleineren Funksirenen oder sogenannten elektronischen Wachhunde lassen sich vergleichsweise rasch, mit einigen gezielten Schlägen oder Tritten, aus- bzw. stumm schalten.
Professionelle Einbrecher werden daher einige vielversprechende Gadgets schlichtweg belächeln und einfach zerstören. Nichts desto trotz macht Gelegenheit Diebe und lassen sich manche Ganoven bereits durch einfache Maßnahmen vertreiben.

Wer mutiert hier zum Ganovenschreck?
Nach wie vor äußerst hilfreich sind aufmerksame Nachbarn, die im Fall der Fälle die Polizei rufen. Die Polizei in Bayern rät  daher zu einem verstärkten nachbarschaftlichen Miteinander, das Langfingern das Leben schwer macht: „Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie diese an!“
Läuft dagegen bereits ein Einbruch, sollte man(n) niemals eingreifen, sondern stattdessen die 110 wählen. Immerhin steht die Eigensicherung an erster Stelle; zudem gilt es als rechtliche Grauzone, wenn Zivilisten Verdächtige selbst überwältigen und „fest setzen“.
Moderne und leistungsstarke Alarmanalgen für Privat- und Gewerbeimmobilien informieren dann ohnehin eine Zentrale und lösen damit eine Alarmkette aus, bei der professionelle Einsatzkräfte in Spiel kommen. Außensirenen tun ihr übriges, die Langfinger zu vertreiben.
Die werden im Idealfall zudem per Video identifiziert, was dann die spätere Fahndung wesentlich erleichtert!